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Die neue Bundesregierung unter Arbeitsministerin Bärbel Bas hat ihre Pläne zur Stärkung der betrieblichen Altersversorgung (bAV) vorgestellt. Dazu gehören eine vereinfachte Geringverdienerförderung, digitale Umsetzungshilfen für KMU sowie das politische Versprechen eines Bürokratieabbaus. Parallel soll mit der Aktivrente ein steuerfreier Hinzuverdienst von bis zu 2.000 Euro monatlich für arbeitende Rentner ab 2026 eingeführt werden.

Die betriebliche Altersversorgung (bAV) stellt in vielen Bereichen eine Herausforderung dar – sowohl politisch als auch in der täglichen Beratungspraxis. Doch wo sehen Makler aktuell die größten Hürden?

Die aktuelle AssCompact AWARD Studie zur bAV liefert spannende Antworten.
Denn während die bAV in den letzten Jahren eher stagnierte, zeigt sich nun ein neues Bild: Laut Alexander Siegmund von KPM Pensions & Benefits ist das Modell an sich nicht gescheitert, sondern wurde „nur falsch gespielt“.

In der aktuellen Episode des VertriebsFunk-Podcasts spricht Christopher Funk mit Alexander Siegmund, Geschäftsführer der KPM Pensions & Benefits GmbH und Experte für betriebliche Altersvorsorge (bAV). Gemeinsam beleuchten sie Chancen und Risiken der bAV – und zeigen, wie Arbeitnehmer und Arbeitgeber von einer durchdachten Altersvorsorgestrategie profitieren können.

Die bAV ist kein gescheitertes System, sondern wurde jahrelang falsch gespielt.

Wer Altersvorsorge ernst meint, muss die Strukturen modernisieren – rechtlich, steuerlich und kulturell.

Der Staat: schafft klare, zeitgemäße Rahmenbedingungen.

Die Versicherer: passen ihre Kalkulationen an die Realität an.

Die Unternehmen: brauchen einfache, faire Wege zur Umsetzung.

Denn die Altersvorsorge von morgen entsteht nicht im Prospekt, sondern im Zusammenspiel von Gesetz, Arbeitgeberverantwortung und echtem Versorgungsgedanken.

Die aktuelle politische Konstellation bietet eine stabile Basis für notwendige Reformen. Eine umfassende Rentenreform sollte die langfristige Finanzierbarkeit sicherstellen und zugleich die Generationengerechtigkeit aufgrund der demografischen Entwicklungen wahren. Dies erfordert mutige Entscheidungen und parteiübergreifenden Konsens.

Die Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung (bAV) stagniert: Laut BMAS besitzen Ende 2023 nur rund 52 %der Beschäftigten bAV-Ansprüche. Gleichzeitig liegt die durchschnittliche Betriebsrente mit ca. 100 € pro Monatdeutlich zu niedrig. Aus Sicht vieler Arbeitgeber braucht es mehr Berechenbarkeit und weniger Bürokratie, um bAV als Benefit im „War for Talents“ wirkungsvoller einzusetzen.

Das Bundeskabinett hat den Entwurf des Zweiten Betriebsrentenstärkungsgesetzes (BRSG II) beschlossen. Der Inhalt liegt irgendwo zwischen Fortschritt und erneut vertaner Chance, meint Alexander Siegmund, Geschäftsführer der KPM Pensions & Benefits GmbH. Doch wie kann eine nachhaltige bAV aussehen und was muss dafür getan werden?

Die betriebliche Altersversorgung (bAV) gilt seit Jahrzehnten als stabile zweite Säule des deutschen Rentensystems. Doch klassische Modelle stoßen zunehmend an ihre Grenzen.

Die Herausforderungen rund um die Altersvorsorge nehmen stetig zu. Dabei konzentriert sich die Aufmerksamkeit häufig auf die gesetzliche Rentenversicherung, obwohl sie allein nicht ausreicht, um den Lebensstandard im Alter zu sichern.

Obwohl die betriebliche Altersversorgung (bAV) als unverzichtbare Säule der Altersvorsorge gilt, steckt einer ihrer wichtigsten Durchführungswege – die Unterstützungskasse – noch immer in der Vergangenheit fest. Veraltet, bürokratisch und realitätsfern: Die Politik ignoriert das Potenzial dieser Institution – und verspielt damit Chancen für den Mittelstand und die Altersvorsorge insgesamt.

Zukunftssicher oder steuerlich ausgehöhlt? Die Politik preist die gesetzliche Rente als stabil – dabei bleiben zentrale Baustellen in der betrieblichen Altersversorgung ungelöst.

Die betriebliche Altersversorgung (bAV) gilt als zweite Säule der Altersvorsorge – doch gerade kleine und mittlere Unternehmen bleiben oft außen vor. Statt Reformmut herrscht Stillstand und Bürokratie. Rentenexperte Alexander Siegmund analysiert, warum aktuelle Rentenpläne zu kurz greifen – und wie die bAV zum echten Stabilitätsfaktor werden könnte.