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Altersvorsorge, bAV

Alexander Siegmund spricht im FOCUS über ein System, das gut gemeint ist und in der Praxis zu oft an seiner eigenen Konstruktion scheitert.

Dabei sind drei Beobachtungen zentral:
– Warum haften Arbeitgeber für Versorgungszusagen, obwohl das Gesetz an entscheidenden Stellen bewusst unklar bleibt?
– Warum wird die Doppelverbeitragung von Betriebsrenten seit Jahren diskutiert – ohne dass sich strukturell etwas ändert?
– Und warum bleibt Auto-Enrolment in Deutschland auf Großunternehmen beschränkt, während der Mittelstand außen vor bleibt?

Muss das Rentensystem gerettet werden? Sollten Beamte in die Rentenkasse einzahlen? Und was hat das alles mit gesellschaftlicher Legitimation zu tun?

Diese drei Fragen stehen im Zentrum des Gesprächs von Alexander Siegmund mit der Frankfurter Rundschau – über die Rente mit 70, den demografischen Wandel und ein System, das Zumutungen verteilt.

Es gibt Handlungsbedarf beim Rentensystem. Ein höheres Renteneintrittsalter ist eine von mehreren Stellschrauben. Aber sie wirkt nicht allein, und sie wirkt nicht bei allen.

Altersvorsorge ist eines der politischsten, emotionalsten und zugleich wirtschaftlich relevantesten Themen unserer Zeit. Deutschland diskutiert Altersvorsorge wie ein Versicherungsprodukt und wundert sich über schlechte Ergebnisse.

Wir reden über Garantien, Renditen und Vertragsmodelle, als ginge es um die nächste Police. Tatsächlich geht es um Versorgung. Um Planungssicherheit. Und um eine der größten wirtschaftlichen Zukunftsfragen dieses Landes. Das Problem der Altersvorsorge ist kein Produktproblem. Es ist ein Denkproblem.

Wie viel „Sicherheit“ steckt eigentlich in der bAV – und wie viel davon ist am Ende nur stiller Rentenkiller?

Alexander Siegmund hat in der Zeitschrift für Versicherungswesen (ZfV) u.a. über den Hebel gesprochen, den viele nur als Formel kennen: die Lebenserwartung im Rentenfaktor.

Gastbeitrag in Cash Online: Klassische bAV vs. moderne Versorgung: Warum Unternehmen heute genauer hinschauen müssen

Die klassische betriebliche Altersversorgung war über Jahrzehnte ein stabiler Pfeiler der Mitarbeiterbindung. Heute steht sie unter Druck. Starre Versicherungslogiken, veraltete steuerliche Rahmenwerke und hohe Kapitalanforderungen treffen vor allem den Mittelstand. Im Gastbeitrag bei Cash Online spricht Alexander Siegmund ausführlich über die aktuellen Herausforderungen und Lösungswege.

Die Ergo ist neuer Rückdeckungspartner bei KPM Pensions & Benefits. Durch die Zusammenarbeit soll Unternehmen aus dem Mittelstand der Zugang zur betrieblichen Altersversorgung (bAV) erleichtert werden.

Der Düsseldorfer Versicherer Ergo wird Rückdeckungspartner beim Kölner bAV-Spezialisten KPM Pensions & Benefits. Nach dem Ausstieg von HDI kann KPM-Geschäftsführer Alexander Siegmund nun wieder auf sieben Risikoträger bauen. Gegenüber VWheute erklärt Siegmund, was hinter dem Konzept steckt, wie er die Risiken seines Geschäftsmodells beurteilt und ob die geplante Reform der geförderten Altersvorsorge eine Konkurrenz für die betriebliche Altersversorgung (bAV) sein wird.

In der aktuellen Episode des VertriebsFunk-Podcasts spricht Christopher Funk mit Alexander Siegmund, Geschäftsführer der KPM Pensions & Benefits GmbH und Experte für betriebliche Altersvorsorge (bAV). Gemeinsam beleuchten sie Chancen und Risiken der bAV – und zeigen, wie Arbeitnehmer und Arbeitgeber von einer durchdachten Altersvorsorgestrategie profitieren können.

Die betriebliche Altersversorgung (bAV) stellt in vielen Bereichen eine Herausforderung dar – sowohl politisch als auch in der täglichen Beratungspraxis. Doch wo sehen Makler aktuell die größten Hürden?

Die aktuelle AssCompact AWARD Studie zur bAV liefert spannende Antworten.
Denn während die bAV in den letzten Jahren eher stagnierte, zeigt sich nun ein neues Bild: Laut Alexander Siegmund von KPM Pensions & Benefits ist das Modell an sich nicht gescheitert, sondern wurde „nur falsch gespielt“.

Die Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung (bAV) stagniert: Laut BMAS besitzen Ende 2023 nur rund 52 %der Beschäftigten bAV-Ansprüche. Gleichzeitig liegt die durchschnittliche Betriebsrente mit ca. 100 € pro Monatdeutlich zu niedrig. Aus Sicht vieler Arbeitgeber braucht es mehr Berechenbarkeit und weniger Bürokratie, um bAV als Benefit im „War for Talents“ wirkungsvoller einzusetzen.

Die aktuelle politische Konstellation bietet eine stabile Basis für notwendige Reformen. Eine umfassende Rentenreform sollte die langfristige Finanzierbarkeit sicherstellen und zugleich die Generationengerechtigkeit aufgrund der demografischen Entwicklungen wahren. Dies erfordert mutige Entscheidungen und parteiübergreifenden Konsens.